Neuigkeiten von Kalle, Bonnie + Sam!

27.06.2019

 

Die Alt-Herren-WG oder kein guter Tag für Bonnie R.

Hier lebt eine zusammengewürfelte Truppe von 4 Katern die sich sehr gut versteht.
Ein wichtiges Ritual ist das gemeinsame Frühstück. Nachdem das Personal den Kaffee angestellt hat, wird serviert. Das Frühstück wird gemeinsam mit Genuss verzehrt.
Leider sind Bonnie Nierenwerte nicht so gut und er muss regel-mäßig kontrolliert werden. Blutabnahme und 12 Stunden hungern.
Einer für alle, alle für einen!
Der Tierarzttermin ist um 9 Uhr, 21 Uhr werden die Näpfe entfernt.
Das Personal ist solidarisch und verzichtet aufs Frühstück, aber Kaffee muss sein.
Die Reaktionen des Katzenvolks sind sehr unterschiedlich.
Kalle und Bärchen finden es doof und legen sich wieder schlafen. Sam beschwert sich beim Personal lautstark über den mangelnden Service.
Bonnie sitzt mit fassungslosem Blick neben dem leeren Futter-platz. Er war doch ganz brav, warum muss er hungern. Man sieht förmlich die Unterlippe beben und die kleine Träne die aus seinem Auge rollt.
Das Personal leidet: noch 2 Stunden bis zum Tierarzttermin.
Sam ist sauer, da seine lautstarken Proteste erfolglos sind gibt es Ohrfeigen für die Mitkater. Einer muss ja schuld sein. Das Personal schimpft, Sam ist das egal. Die Mitkater schlagen zurück. Bevor der Katerkrieg eskaliert greift das Personal ein. Bonnie wird im Schlafzimmer eingesperrt und der Rest der Bande gefüttert.
Sam triumphiert und das Personal überlegt was ein Rückflug nach Griechenland kostet.
Bonnie ist sauer und fragt sich ob er hier bleiben will.
9 Uhr Bonnies Laune geht noch weiter in den Keller: Er wird in die Transportbox gepackt.
10.30.Uhr zurück von Tierarzt. Die Werte sind stabil und das Personal glücklich.
Bonnie beschließt dem Personal zu verzeihen. Er bekommt exklusive im Schlafzimmer ein besonders gutes zweites Frühstück.

 

Liebe Grüße
Heike und die Jungs

23.12.2018

 

Neues von Bonnie!

 

Das Bonnie-Spezial oder wie bekommt man das Medikament in die Katz!

Beim Check wurde festgestellt: Bonnies Lunge ist geschädigt. Er bekommt nicht genug Luft, folge einer nicht behandelten Lungenentzündung.

Die Tierärztin verordnete Tropfen. Die schmecken bääh. Zweimal konnte ich Bonnie die Tropfen mit einer Spritze geben. Danach ergriff Bonnie die Flucht.

Nach Recherche im Internet wurden Gelantine-Leerkapseln gekauft. Tropfen in die Kapsel, das ganze in Leberwurst verpackt. Top!

Sam und Kalle wollten auch gerne Leberwurst. Es war sportlich die richtige Menge in den Bonnie zu kriegen.

Leider hat Bonnie dann auf die Kapsel gebissen. Da war Leber-wurst bääh.

Verzweifelnde Versuche mit Hack, Fleisch scheiterten.

Bonnie muss behandelt werden. Frage an die Tierärztin gibt es das als Tabletten. Antwort ja, aber nur für Menschen, die Tablette muss geviertelt werden.

Rezepte bekommen, auf zur Apotheke. Leider gibt es da Medikament nicht mehr. Nach Rücksprache der Apothekerin mit der Tierärztin wurde ein Ersatz gefunden.

Kleines Problem: die Tablette muss in acht Teile zerlegt werden.

Ich habe jetzt einen Tablettenteiler. Damit kann man die Tablette fast exakt in 8 Teile zerlegen. Bonnie bekommt seine Dosis in Kaustangen verpackt.

Danke der Apotheke und die Tierärztin für die gute Zusammen-arbeit.

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch an alle“Katzengeplageten“

 

29.11.2018

 

 

Es war einmal...

ein kleiner schwarzer Kater, der sich im Uni Center jahrelang durchs Leben schlug. Ein hartes Leben. Er konnte erst einge-fangen werden als er so fertig war, das er sich gegen Angriffe von Krähen nicht mehr wehren konnte.

 

Er kam auf eine Pflegestelle und wurde kastriert und ärztlich versorgt. Das Leben hatte Spuren hinterlassen: er verlor ein halbes Ohr, ein Stück vom Schwanz und hat einige schlecht verheilte Verletzungen.

 

Auf der Pflegestelle wurde er aufgepäppelt, aber wirklich gut ging es ihm nicht. Er saß alleine in einem Außengehege, sein Lichtblick waren die Besuche seiner Pflegestelle zu der er lang-sam Vertrauen fasste. Von ihr wurde er Kalle genannt.

 

Auf Dauer konnte es so nicht weitergehen. Kalle brauchte ein Zuhause.

 

Eine schwieriger Fall: schwarz, scheu, sozial?, Freigang?

 

Kalles Vermittlungsanzeige war dann auf Facebook. Auf dem Bild war ein Kater der nur aus Augen und Angst bestand.

 

Und jetzt kommt des Märchens zweiter Teil:

 

Das Bild hat uns sehr berührt. Heute vor einem Jahr ist Kalle bei uns eingezogen.

 

Kalle sollte sich zuerst im Schlafzimmer eingewöhnen. Das wollte er nicht. Gegen das Eingesperrtsein hat er lautstark protestiert.

 

Scheu war er auch nicht wirklich, eher zurückhaltend gegen Menschen. Unseren Kater Sam fand er toll und uns Menschen mittlerweile auch.

 

Unser Fazit: Gebt Katzen wie Kalle eine Chance. Wer hätte gedacht das aus dem scheuen „Klappohr-Kater“ ein selbstbe-wusster Sofa-Besetzer wird der durch Kopfstösse energisch Streicheleinheiten fordert.

 

Wir hoffen sehr das unsere Alt-Herren-WG Bonnie, Sam und Kalle noch einige glückliche Jahre hat.

 

 

16.05.2018

 

Bonnie, Sam und Kalle die Männer-WG relaxt!

 

25.03.2018

 

Unser kleiner Prinz!

Eigentlich wollten wir keine dritte eigene Katze, aber. Bonnie und Sam sind nicht nur ein Traumpaar, sondern auch sehr sozial.
Unsere Idee: Wir werden Dauerpflegestelle und geben einer alten oder kranken Katze, die nicht vermittelbar ist ein Zuhause.
Dann haben wir Kalle, den zerrupften Kater aus dem Uni Center auf Facebook gesehen, seine Geschichte kannten wir schon, weil Bonnie auf der gleichen Pflegestelle war.
Er sah so unglücklich aus und seine Chancen waren schlecht: schwarz, ein halbes Ohr, eher scheu  Da er auf der Pflegestelle allein gehalten werden musste, konnte keiner sagen ob er sich mit anderen Katzen verträgt.
Der Verein, die Pflegestelle und wir haben lange diskutiert ob Kalle zu uns soll. Wir haben es gewagt. Kalle ist Anfang Dezember bei uns eingezogen.
Kalle hat alle um seine Krallen gewickelt. Mit Sam hat er sich sofort gut verstanden. Bonnie hat etwas länger gebraucht.
Der scheue Kater ist inzwischen ein Kampfschmuser. Er liebt Katerwrestling mit Sam. Immer häufiger liegen alle drei zusammen.
Wir geben es zu, wir sind Pflegestellenversager. Kalle bleibt. Eigentlich war es schon von Anfang an klar. Die Vergesellschaftung war ein Klacks. Jetzt sind wir auch sicher das Kalle keinen Freigang möchte. Er liebt den Balkon.
Urteil: Lebenslänglich

Kalle mit seinem Kumpel Sam.

Sam, Bonnie und Kalle!