Neuigkeiten von Kalle

29.11.2018

 

 

Es war einmal...

 

 

 

ein kleiner schwarzer Kater, der sich im Uni Center jahrelang durchs Leben schlug. Ein hartes Leben. Er konnte erst einge-fangen werden als er so fertig war, das er sich gegen Angriffe von Krähen nicht mehr wehren konnte.

 

Er kam auf eine Pflegestelle und wurde kastriert und ärztlich versorgt. Das Leben hatte Spuren hinterlassen: er verlor ein halbes Ohr, ein Stück vom Schwanz und hat einige schlecht verheilte Verletzungen.

 

Auf der Pflegestelle wurde er aufgepäppelt, aber wirklich gut ging es ihm nicht. Er saß alleine in einem Außengehege, sein Lichtblick waren die Besuche seiner Pflegestelle zu der er lang-sam Vertrauen fasste. Von ihr wurde er Kalle genannt.

 

Auf Dauer konnte es so nicht weitergehen. Kalle brauchte ein Zuhause.

 

Eine schwieriger Fall: schwarz, scheu, sozial?, Freigang?

 

Kalles Vermittlungsanzeige war dann auf Facebook. Auf dem Bild war ein Kater der nur aus Augen und Angst bestand.

 

 

 

Und jetzt kommt des Märchens zweiter Teil:

 

Das Bild hat uns sehr berührt. Heute vor einem Jahr ist Kalle bei uns eingezogen.

 

Kalle sollte sich zuerst im Schlafzimmer eingewöhnen. Das wollte er nicht. Gegen das Eingesperrtsein hat er lautstark protestiert.

 

Scheu war er auch nicht wirklich, eher zurückhaltend gegen Menschen. Unseren Kater Sam fand er toll und uns Menschen mittlerweile auch.

 

 

 

Unser Fazit: Gebt Katzen wie Kalle eine Chance. Wer hätte gedacht das aus dem scheuen „Klappohr-Kater“ ein selbstbe-wusster Sofa-Besetzer wird der durch Kopfstösse energisch Streicheleinheiten fordert.

 

 

 

Wir hoffen sehr das unsere Alt-Herren-WG Bonnie, Sam und Kalle noch einige glückliche Jahre hat.

 

 

 

16.05.2018

 

Bonnie, Sam und Kalle die Männer-WG relaxt!

 

25.03.2018

 

Unser kleiner Prinz!

Eigentlich wollten wir keine dritte eigene Katze, aber. Bonnie und Sam sind nicht nur ein Traumpaar, sondern auch sehr sozial.
Unsere Idee: Wir werden Dauerpflegestelle und geben einer alten oder kranken Katze, die nicht vermittelbar ist ein Zuhause.
Dann haben wir Kalle, den zerrupften Kater aus dem Uni Center auf Facebook gesehen, seine Geschichte kannten wir schon, weil Bonnie auf der gleichen Pflegestelle war.
Er sah so unglücklich aus und seine Chancen waren schlecht: schwarz, ein halbes Ohr, eher scheu  Da er auf der Pflegestelle allein gehalten werden musste, konnte keiner sagen ob er sich mit anderen Katzen verträgt.
Der Verein, die Pflegestelle und wir haben lange diskutiert ob Kalle zu uns soll. Wir haben es gewagt. Kalle ist Anfang Dezember bei uns eingezogen.
Kalle hat alle um seine Krallen gewickelt. Mit Sam hat er sich sofort gut verstanden. Bonnie hat etwas länger gebraucht.
Der scheue Kater ist inzwischen ein Kampfschmuser. Er liebt Katerwrestling mit Sam. Immer häufiger liegen alle drei zusammen.
Wir geben es zu, wir sind Pflegestellenversager. Kalle bleibt. Eigentlich war es schon von Anfang an klar. Die Vergesellschaftung war ein Klacks. Jetzt sind wir auch sicher das Kalle keinen Freigang möchte. Er liebt den Balkon.
Urteil: Lebenslänglich

Kalle mit seinem Kumpel Sam.

Sam, Bonnie und Kalle!